Gemeinsam Zukunft schaffen

Genossenschaftsbanken planen Fusion in 2017

Volksbank Montabaur – Höhr-Grenzhausen und Westerwald Bank haben Absichtserklärung unterzeichnet

Montabaur und Hachenburg, 24.11.2016 – Die Vorstände der Volksbank Montabaur – Höhr-Grenzhausen eG und der Westerwald Bank eG haben eine Absichtserklärung zur Verschmelzung der beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute unterzeichnet.

Darin werden die Ziele der Verschmelzung, die Grundzüge der organisatorischen Ausrichtung sowie das geplante zeitliche Vorgehen fixiert. Die Fusion soll im Frühsommer 2017 von den Vertreterversammlungen beschlossen werden.

Ziel ist, durch den Zusammenschluss von zwei starken und wirtschaftlich kerngesunden Partnern die Leistungsfähigkeit für Mitglieder und Kunden zu optimieren und nachhaltig zu sichern.

„Beide Häuser sind gut aufgestellt und passen bestens zusammen“, erläutert Manfred Bernhart, Vorstandsvorsitzender der Volksbank. „Wir streben die Fusion an auf der soliden Grundlage guter Eigenkapitalausstattungen und Ergebniszahlen.“

„Aber die immer komplexer werdende Regulatorik und das anhaltende Niedrigzinsumfeld werden zu einer weiteren, erheblichen Belastung der Ergebnisse in der Zukunft führen“, betont Wilhelm Höser, Vorstandssprecher der Westerwald Bank. „Der demografische Wandel und die Digitalisierung als Megatrend werden einen kompletten Umbau des Finanzdienstleistungsgeschäftes erfordern. Darauf müssen wir Antworten geben.“

Ziel ist es, eine langfristige Lösung zu schaffen, die die Zukunftsfähigkeit der „neuen“ Westerwald Bank auch unter erschwerten Bedingungen sichert. In wesentlichen strategischen und operativen Grundsatzthemen besteht ein hohes Maß an Übereinstimmung.   

Unverändert wird eine ausgeprägte Orientierung an den Bedürfnissen von Mitgliedern und Kunden in der neuen Aufstellung Priorität besitzen.

Die Stärken der Genossenschaftsbanken – vor allem ein enger, persönlicher Kontakt zu den Menschen sowie schnelle und kurze Entscheidungswege – werden künftig auch das Bild der neuen Bank prägen.

Neben leistungsfähigen Geschäftsstellen wird der erweiterte Betreuungsbereich durch die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation unterstützt.

„Die Verschmelzung bietet die Chance, Synergieeffekte konsequent zu nutzen und damit die Leistungsfähigkeit der Bank für Mitglieder und Kunden weiter zu verbessern, zukunftssicher zu machen“, unterstreicht Wilhelm Höser.

Die Aufsichtsgremien von Volksbank und Westerwald Bank haben den Inhalt einer gemeinsamen Absichtserklärung zur Fusion zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die fusionierte Bank firmiert unter dem Namen „Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank“. Juristischer Sitz des Unternehmens soll Montabaur sein. Die Vereinbarungen sehen vor, dass es keinen fusionsbedingten Abbau von Arbeitsplätzen geben wird.

Durch die Verschmelzung würde die „neue“ Westerwald Bank folgende wirtschaftliche Kennzahlen aufweisen:

Bilanzsumme ca. 2,7 Mrd. Euro
Kredite an Kunden ca. 1,7 Mrd. Euro
Kundeneinlagen ca. 2,11 Mrd. Euro
Eigenkapital ca.  247 Mio. Euro
Kunden 171.000
Mitglieder 91.107
Mitarbeiter ca. 590

(Quasi-Konsolidierung auf Basis 31.12.2015)


„Wir bündeln unsere Kräfte, straffen das Potential beider Partner, um auch künftig der starke genossenschaftliche Finanzpartner der Region zu sein“, betont Manfred Bernhart. „Dabei ist der Nutzen für Mitglieder und Kunden Maßstab unseres Denkens und Handelns.“

Ansprechpartner Ansprechpartner
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Dorothea.Naczenski@Volksbank-Montabaur.de Susanne.Kotschwar@Westerwaldbank.de